Ergebnisse der Bestandsaufnahme und CO2 Bilanz des Gewerbegebietes

Das Gewerbegebiet Lister Damm / Am Listholze wurde nun gründlich untersucht: Zum einen wurden alle Rahmendaten des Gebietes - wie Größe, Aufteilung, Straßennetz, Gebäude, die Unternehmen und Branchen, die Zahl der Beschäftigten usw. erfasst und zum ersten Mal in einem Gewerbegebiet in Hannover auch die Ressourcen, die das Gebiet insgesamt benötigt hat:

Wieviel Strom wurde hier im vergangenen Jahr verbraucht? Wieviel Wärme? Wieviel Trinkwasser? Wieviel Regenwasser wurde weggeleitet? Wieviel Dächer stellen solaren Strom her? Wieviel Abwasser ist entstanden?

Aber auch: wie viele Kilometer fahren die Beschäftigen zur Arbeit und zurück? Gibt es ausreichend Versorgungsmöglichkeiten, Kinderbetreuung und – natürlich für das Klima interessant: wieviel CO2 wurde von dieser Fläche aus in die Atmosphäre entlassen? Dieses und noch viel mehr ist der erste Teil des „Klimaschutz-Teilkonzeptes“, das im Laufe dieses Jahres erarbeitet wird – als Grundlage zur Entwicklung von Maßnahmen, die in den nächsten 10-15 Jahren dazu beitragen sollen, das Gewerbegebiet als Modell für ein nachhaltiges und integriertes Gewerbegebiet zu entwickeln. Großes Ziel ist es, die Potenziale zur Verbesserung des globalen wie auch des städtischen Klimas zu finden sowie aber auch die Arbeits- und Wohnbedingungen im Gebiet zu verbessern. Und daraus werden nun im nächsten Schritt Maßnahmen abgeleitet, die die gesteckten Ziele erreichen lassen.

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