Klimaschutz-Teilkonzept

Energieeffizienz und Energieeinsparung, Einsatz erneuerbarer Energien, Ressourceneffizienz und Ressourcenschutz, Nachhaltige Mobilität, Städtebau- und Freiraumgestaltung, Soziale Infrastruktur, Unternehmenskooperation

Als ersten Schritt zur nachhaltigen und integrierten Entwicklung des Quartiers, hat die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Hannover das Planungsbüro Zero Emission GmbH mit der Erstellung eines Klimaschutz-Teilkonzepts beauftragt. Ziel war es, innerhalb eines Jahres die Potenziale für überbetriebliche Klimaschutzaktivitäten und Kooperationen im nachhaltigen Wirtschaften im Quartier zu analysieren und geeignete Umsetzungsmaßnahmen zu identifizieren.

Dazu wurden alle relevanten gebietsbezogenen Daten aufgenommen und in eine Energie- und CO2-Bilanz überführt. Anschließend wurden die umsetzbaren Potenziale für überbetriebliche Kooperationsprojekte ermittelt und eine Zieldefinition für das Quartier vorgenommen. Darauf aufbauend wurde schließlich ein Masterplan erarbeitet, der kleine, mittlere und große Maßnahmen für die nachhaltige Entwicklung des Quartiers enthält. Bei regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen hatten Unternehmen, Bewohner und Nutzer Gelegenheit, Ihre Nachbarn kennenzulernen, Interessen und Ideen einzubringen und Kooperationen zu knüpfen.

Parallel dazu, wurden bereits ein erste gemeinsame Kooperationsprojekte im Quartier initiiert, die - ohne Invest der Unternehmen – noch während der Konzepterstellung zur nachhaltigen Optimierung des Standortes beitragen. Den aktuellen Stand der Initiativen und Projekte im Gewerbegebiet können Sie auf der interaktiven Karte einsehen - Mitmacher sind jederzeit herzlich willkommen!

Das Klimaschutz-Teilkonzept wurde im März 2016 auf der 3.Kooperationskonferenz vorgestellt und diskutiert. Mit der Umsetzung der im Konzept vorgeschlagenen Maßnahmen könnte sich das Gewerbegebiet List bundesweit zu einem „Lernstandort für nachhaltiges Wirtschaften“ entwickeln. Umgesetzte Maßnahmen im Gewerbegebiet könnten als Best-Practice Beispiele nach außen als „Lernstandorte“ kommuniziert werden und gleichzeitig den Know-How Transfer zwischen Unternehmen fördern.

Der Prozess wird vom, inzwischen gegründeten, Unternehmens-Netzwerk List und der Landeshauptstadt Hannover weitergeführt. Die Landeshauptstadt unterstützt den Prozess u.a. mit dem Förderprogramm IKOPRO und Beratungsangeboten wie der Thementour Energie.